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Vollautomatik oder Halbautomatik

Bei Oboe, Oboe d' Amore und Englisch Horn gibt es die Unterscheidung in Vollautomatik Instrumente und Halbautomatik. Diese Unterscheidung bezieht sich auf die Klappenmechanik, mit der das Instrument versehen ist. Während früher in Deutschland hauptsächlich die Vollautomatik-Oboe gespielt wurde findet die Halbautomatik-Variante in den letzten Jahren zunehmend Verbreitung. Der Unterschied zwischen Vollautomatik und Halbautomatik liegt im unterschiedlichen Aufbau der beiden Oktavklappen, die das Überblasen in die zweigestrichene Oktave erleichtern.

Vollautomatik - Oboe

Bei der vollautomatischen Oboe werden beide Oktavklappen über eine einzelnen Daumenhebel bedient, die Wahl der jeweiligen Oktavklappe geschieht dabei, wie der Name sagt, automatisch durch die Mechanik.  Dadurch werden manche Griffkombinationen erleichtert. Vollautomatische Oboen sind durch die zusätzliche Klappenmechanik etwas wartungsintensiver und in aller Regel etwas teurer als halbautomatische.

Halbautomatik - Oboe

Bei der Halbautomatik werden die Drücker beider Oktavklappen jeweils mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand bedient werden. Gerade in den Lagen vom dreigestrichenen c aufwärts erlaubt die Halbautomatik mehrere Griffvarianten, wodurch ein flexibleres Spiel und verschiedene Klangfärbungen leichter zu erreichen sind. Im Profibereich sind halbautomatische Oboen  mittlerweile besonders verbreitet. Die Halbautomatik entspricht dem sogenannten Conservatoire System, das im 19.Jahrhundert in Frankreich entwickelt wurde.


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Detailansicht Klappenmechanik

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